Veranstaltungen

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Bilderbuchferien

Sommer, Sonne, Open Air

Unsere Bilderbuchferien gehen an die frische Luft.

Direkt vor unserer Buchhandlung laden wir ein zum gemütlichen Bücherpicknick und lesen vor:
jeweils mittwochs um 11 Uhr (wenn’s nicht regnet).

Und diese Bücher lesen wir dieses Jahr:

Letzter Termin:

Mittwoch, 25. August

Hey, hey, hey, Taxi!

von Saša Stanišić und Katja Spitzer
Mairisch Verlag, ab 4 Jahre

und

Der Katze ist es ganz egal

von Franz Orghandl und Theresa Strozyk
Klett Kinderbuchverlag, ab 9 Jahre

Wir freuen uns auf euch. Schöne Ferien wünschen die Buchhänder*innen aus der autorenbuchhandlung marx&co!

WIR HABEN OFFEN


*diese und weitere Wortschatzkarten finden Sie bei uns im Laden.

Wir hätten eine Alternative zum finnischen kalsarikännit

Bei uns könnt ihr weiter inzidenzunabhängig stöbern und einkaufen, natürlich wie gewohnt mit Maske und Abstand und maximal vier Kunden.

Unsere Öffnungszeiten:

werktags von 9-19 Uhr, samstags von 9-15 Uhr.

Ein negativer Test ist nicht nötig.

Endlich!

Endlich wieder mal von drinnen nach draußen…

Liebe Kundschaft,

ab
Montag, den 8. März ist es soweit: wir haben wieder geöffnet und Ihr könnt im Laden endlich all die Bücher entdecken, die es (noch) nicht in die Feuilletons oder in unsere Schaufenster geschafft haben.

So wie schon im Dezember müsst Ihr auf ein hemmungloses und zeitlich unbegrenztes Stöbern vorerst leider noch verzichten. Maximal 4 Personen können gleichzeitig die Regale durchforsten – und das auch nur 5-10 Minuten. Wir lüften natürlich regelmäßig und unsere Luftfilter laufen auf Hochtouren.

Zur Abholung gilt weiterhin: bitte einzeln eintreten!

Denkt an Eure (medizinische) Maske und desinfiziert vor der Tür bitte die Hände! So hoffen wir trotz steigender Zahlen, den Laden auch über die nächsten Wochen für Euch und uns offen lassen zu können.

Es gelten die normalen Ladenöffnungszeiten:
Montag – Freitag  9 – 19 Uhr
Samstag 9 – 15 Uhr

Wir freuen uns auf Euch!
Eure AutorenbuchhändlerInnen

Weihnachtsbestellungen 2020

Illustration von Jörg Mühle in Ullrich Hubs Das letzte Schaf

Ab Mittwoch, dem 16. Dezember gilt:

Zum Stöbern ist unser Laden geschlossen, aber wir sind weiter für Euch da!

Alle Weihnachtsbestellungen können an unserer Abholstation im Laden abgeholt werden.

Dazu einfach zu unseren Öffnungszeiten vorbeikommen und einzeln eintreten.

Unsere Abholstation ist von 10 – 18 Uhr geöffnet.

Telefonisch sind wir von 9 – 19 Uhr erreichbar.

Bestellungen, die wir nicht im Haus haben, sind in der Regel ab dem übernächsten Tag ab 11 Uhr abholbereit. Wegen des erhöhten Bestellaufkommens also einen Tag später als gewohnt.

Bestellungen könnt Ihr wie folgt aufgeben:

per Mail: info@autorenbuchhandlung-marx.de

per Telefon: (069) 72 29 72

online über: kommbuch.com

Langer Messesamstag am Sa., 17.10.20 bis 18 Uhr geöffnet! OpenBookStoreDay

Wie feiert man eine Messe, wenn Sie gar nicht stattfindet? Wie feiert man Verlage, wenn sie gar nicht da sind und Autoren, die nicht kommen?

Am besten, indem man ein Buch in die Hand nimmt und liest, ein Buch, das nicht virtuell, sondern physisch mit all seinen Ecken und Kanten in der Hand liegt, mit einem Schnitt so scharf und Charakteren so spannend, dass wir den Sicherheitsabstand vergessen und den Heldinnen ganz nahe rücken.

Am morgigen langen Messesamstag der Buchhandlungen in Frankfurt und Offenbach können Sie bis 18 Uhr bei uns stöbern und lesen und reden und so feiern, wie das gerade eben möglich ist.

Der Vertreter der Verlage Hanser und Beck Jochen Thomas-Schumann wollte uns im Laden einen kleinen Messestand aufbauen und mit den Autoren Kurt Drawert und Thilo Krause den Tag noch versüßen – leider müssen wir diesen Teil des Aktionstages krankheitsbedingt absagen.

Wir freuen uns auf Sie morgen zwischen 9 und 18 Uhr, dem 1. Aktionstag der Buchhandlungen initiiert von Open Books, dem Lesefest, auf dem Sie Autoren auch 2020 noch leibhaftig begegnen können – und uns bei dem ein oder anderen Buchtisch.

Bleiben Sie gesund!

Klimastreiktag

Am 25.09. ist Globaler Klimastreiktag!

Fridays for Future Frankfurt organisiert zusammen mit anderen Gruppen am 25. September einen Streiktag in Frankfurt.

Wir kämpfen für eine sozial-ökologische Wende, da wir ohne keine Aussicht mehr auf eine lebenswerte Zukunft haben. Die Klimakrise schreitet unaufhaltsam weiter, doch die Politik und die Wirtschaft bleibt weiterhin untätig. Das aktuelle System basiert auf der Ausbeutung von Mensch und Natur und ist keinesfalls zukunftsfähig.
Gemeinsam werden wir Widerstand leisten, bis wir eine lebenswerte Zukunft haben!
[Fridays for future Frankfurt am Main]

Demonstration für eine (klima)gerechtere Welt.

Kundgebungen ab 12.00h an der Alte Oper, Hauptwache und am Römer. Im Anschluss an die Kundgebungen wird es mehrere Demonstrationszüge geben.

Achtet auf genügend Abstand und denkt an eure Masken.

Veranstaltungen

10. September
Ausstellungshalle 1A

Liebe Freundinnen und Freunde des unabhängigen Buchhandels, werte Kundschaft,

besondere Zeiten erfordern besondere Formate. Eigentlich hätten wir Sie am 10. September und am 1. Oktober 2020 zu uns in die Buchhandlung eingeladen: Zu einem Abend mit dem Literaturwissenschaftler Christian Metz und Andreas Platthaus (Leiter des Ressorts Literatur und literarisches Leben bei der FAZ) sowie zu einem Abend mit dem Autor Abbas Khider und der Literaturkritikerin Insa Wilke. Während wir unsere Türen für Veranstaltungen noch nicht öffnen können, starten die Frankfurter Premieren und das Literaturhaus Frankfurt am 1. September wieder mit ihren Programmen. Wir freuen uns sehr, dass wir bei beiden Veranstaltungen mit ihnen kooperieren können und das literarische Leben ein bisschen weitergeht.

Am 10. September wird Christian Metz seine kulturwissenschaftliche Studie Kitzel, Genealogie einer menschlichen Empfindung mit Andreas Platthaus in der Ausstellungshalle 1A bei den Frankfurter Premieren diskutieren.

1. Oktober
Literaturhaus Frankfurt

Am 1. Oktober wird Abbas Khider seinen neuen Roman Palast der Miserablen mit Anna Engel im Literaturhaus vorstellen.

Zu beiden Veranstaltungen wollen wir Sie und Euch herzlich einladen: Wir können einige Karten für die Veranstaltung Metz/Platthaus verkaufen (Do., 10. September, 19.30 Uhr, Frankfurter Premieren) sowie ein paar wenige für den Abend mit Abbas Khider um 18 Uhr (Do., 1. Oktober, im Literaturhaus). Wir würden uns sehr freuen, Sie und Euch ausnahmsweise mal außerhalb unserer Buchhandlung zu treffen.

Wer bei uns keine Karten mehr bekommen sollte: Auch die stille Lektüre der Bücher ist absolut empfehlenswert, und es gibt noch weitere Karten direkt bei den Veranstaltern.

Herzlichst Ihre Autorenbuchhändler*innen

Sommer, Sonne, Open Air

Unsere Bilderbuchferien gehen an die frische Luft.

Direkt vor unserer Buchhandlung laden wir ein zum gemütlichen Bücherpicknick und lesen vor

jeweils mittwochs um 11 Uhr (wenn’s nicht regnet).

am Mittwoch, den 22. Juli

C. Spengler, K. Gehrmann
Seepferdchen sind ausverkauft
Moritz Verlag
ab 5 Jahre

Valentina Brüning
Kakao und Fischbrötchen
Tulipan Verlag
ab 8 Jahre

am Mittwoch, den 29. Juli

Olivier Tallec
Das ist mein Baum
Gerstenberg Verlag
ab 3 Jahre

Gunnel Linde
Mit Jasper im Gepäck
Gerstenberg Verlag
ab 8 Jahre

am Mittwoch, den 5. August

Smriti Halls und Steve Small, mit Reimen von Paul Maar
Ohne dich, das geht doch nicht!
Oetinger Verlag
ab 4 Jahre

Jens Rassmus
Juhu, Letzer!
Nilpferd Verlag
ab 6-99 Jahre

Wir freuen uns auf Euch. Schöne Ferien wünschen die Buchhändler*innen aus der autorenbuchhandlung!

Demokratie in der Krise II:

Demokratie: Eine gefährdete Lebensform

DIE VERANSTALTUNG HEUTE FINDET STATT

Diskussion mit dem Autor Till van Rahden und Heinz Drügh

Di., 10.3.2020 um 20 Uhr

Ist die Demokratie in der Krise? Bewegt sie sich gar auf ihr Ende zu? Wie können wir uns gegen die vielen schockierenden Angriffe auf sie wehren? Das fragen wir uns nicht erst seit Halle, Hanau und Erfurt.

Die liberale Demokratie, deren Fragilität uns in den letzten Tagen wieder bewusst geworden ist, galt uns zu lange als selbstverständlich. Das ist die Grundthese von Till van Rahdens Essay. Demokratie erschöpft sich nicht mit dem Gang zur Wahlurne oder in Parlamentsdebatten, nicht in Leitartikeln oder Talkshows. Demokratie ist keine bloße Herrschaftsform (die ihrerseits von der Radikalen Demokratietheorie angegriffen wird), sie ist, behauptet van Rahden, vor allem eine Lebensform: Demokratie gründet sich auf bestimmten Umgangsformen, einem Ethos des Zusammenlebens in der sinnlichen Alltagserfahrung von Freiheit und Gleichheit, Solidarität und Streit. Wollen wir mehr sein als unbeholfene Demokraten, müssen wir die Umgangsformen pflegen, die Streitkultur stärken und die öffentlichen Räume ausbauen, die es uns gerade im Alltag ermöglichen, Gleichheit wie Freiheit zu erleben und in der Begegnung mit dem Fremden demokratische Tugenden einzuüben.

Mit Blick auf die Geschichte der Bundesrepublik macht van Rahden deutlich, dass sich Demokratie an ihrer Praxis messen lassen muss. Demokratie. Eine gefährdete Lebensform zählt „zu den besten Büchern des Monats“ (Perlentaucher).

Till van Rahden ist Historiker und lehrt Deutschland- und Europastudien an der Université de Montréal/Kanada.

Heinz Drügh lehrt Literaturwissenschaften und Ästhetik an der Goethe Universität Frankfurt.

Demokratie in der Krise I: Radikale Demokratietheorie

Diskussion und Buchvorstellung mit den HerausgeberInnen und Dirk Jörke

Do., 20.2.2020 um 20 Uhr

Ist die Demokratie in der Krise? Bewegt sie sich gar auf ihr Ende zu? Nicht erst seit der Regierungsbildung in Thüringen müssen wir uns diesen Fragen dringend stellen.

Folgt man Radikalen Demokratietheorien, dann haben wir es nicht mit einer Erschöpfung, sondern mit einer Krise liberaler, repräsentativer Demokratien zu tun: Liberale Demokratien seien nie demokratisch genug gewesen. Erstmals liefert das Suhrkamp-Handbuch einen umfassenden Überblick zu diesen Radikalen Demokratietheorien und zeigt zugleich, dass es mit deren Hilfe möglich ist, rechtspopulistischen Parteien und ihrer perfiden Inanspruch-nahme demokratischer Vokabeln etwas entgegenzusetzen. Bewegungen wie Podemos in Spanien oder Syriza in Griechenland berufen sich auf diese Positionen und fordern gleich-zeitig eine breite, dezentralisierte, jenseits von Wahlen stattfindende Partizipation der BürgerInnen. Ist der Ausgangspunkt von Radikalen Demokratietheorien, in den vielen Widerstandsbewegungen (Frieden, Sexualität, Ökologie etc.) die Wurzel von Demokratie zu sehen, eine Stärke oder Schwäche?

Dagmar Comtesse, Post Doc am Exzellenzcluster „Normative Ordnungen“ der Goethe-Universität, forscht aktuell am Deutschen Historischen Institut in Paris mit den Forschungsschwerpunkten politische Philosophie und französische Aufklärungsphilosophie.

Oliver Flügel-Martinsen, Prof. Dr., lehrt Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Bielefeld. Jüngste Buchveröffentlichung: Radikale Demokratietheorien zur Einführung, Hamburg: Junius 2020 (im Erscheinen). 

Dirk Jörke ist Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte an der TU Darmstadt. Kürzlich ist von ihm Die Größe der Demokratie bei Suhrkamp erschienen (2019).

Franziska Martinsen, PD Dr., Leibniz Universität Hannover, forscht derzeit am Käte Hamburger Kolleg „Recht als Kultur“, Bonn. Jüngste Buchveröffentlichung: Grenzen der Menschenrechte. Bielefeld: Transcript 2019.

Martin Nonhoff ist Professor für Politische Theorie an der Universität Bremen. Er arbeitet unter anderem zur radikalen Demokratietheorie, zu Hegemonie- und Diskurstheorie sowie zu Methoden der Diskursanalyse.

Demokratie in der Krise II, 10.3.2020:

Demokratie: Eine gefährdete Lebensform mit Till van Rahden und Heinz Drügh

Lesung und Gespräch mit Jan Wilm und Miriam Zeh Montag, 10. Februar 2020, 20 Uhr

Winterjahrbuch

Foto © Gabriel Gordon Blackshaw

Love is hard enough without the winter – so das Motto eines Kapitels in Jan Wilms Roman Winterjahrbuch. Der mit dem Autor namensgleiche Philologe macht sich in diesem Debüt auf die Suche nach Schnee, allerdings nicht in den Alpen, nicht in Kanada, nicht im Himalaya, sondern ausgerechnet im palmengesäumten Kalifornien, in Los Angeles. Hier hat nur ein einziges Mal der Schnee-Fotograf Gabriel Gordon Blackshaw den Schnee mit seiner Kamera fixiert. Auf den Spuren dieses Fotografen forscht Wilm dank eines Stipendiums im Getty Center. So zielgerichtet sein Antragsschreiben gewesen sein muss, das Protokoll seines Daseins in Kalifornien atmet einen anderen Geist: In einer äußerst poetischen Sprache, die sich ihrer Konstruktion in jedem Satz bewusst ist, kreist der Roman um eine einsame Figur und um die Dimensionen von Liebe: der Liebe zu Menschen, zur Literatur und zur Literaturwissenschaft – sowie dem Ende aller Liebe, dem Verlust.
Zahlreiche überraschende Verweise in das Winterarchiv der Literatur finden sich hier, denen wir an diesem Abend folgen: Der Schnee fällt nicht hinauf, meinte Robert Walser und Herta Müller notiert: Immer derselbe Schnee und immer derselbe Onkel.

Jan Wilm ist Schriftsteller, Literaturkritiker und Übersetzer u.a. der Werke von Maggie Nelson. Als Literaturwissenschaftler arbeitete er an der Goethe-Universität Frankfurt und am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen, promovierte mit einer Arbeit über J.M. Coetzee, bevor er 2019 mit seinem Roman Winterjahrbuch debütierte.

Miriam Zeh arbeitet nach einem Studium der Musik, Germanistik und Philosophie seit 2018 als freie Literaturkritikerin unter anderem für den Deutschlandfunk und ZEITONLINE und promoviert über Literatur als Arbeit.

Jan Wilm, Winterjahrbuch, Schöffling Verlag 2019, 24 €